NAKO Untersuchung

Ernährungserhebung

In der NAKO Gesundheitsstudie sollen Erkenntnisse darüber gewonnen werden, wie in Deutschland häufig vorkommende und vor allem chronische Krankheiten mit dem Ernährungsverhalten zusammenhängen. Hierzu erhalten die NAKO Teilnehmenden Fragebögen von ihrem Studienzentrum.

  • Jede/r Teilnehmende kann für sich entscheiden, ob er/sie die Befragung zur Ernährung online oder auf Papier durchführen möchte. Für die Online-Befragung vergeben die Studienzentren individuelle Login-Daten. Wer sich für die Papierversion entscheidet, erhält die Fragebögen zusammen mit frankierten Umschlägen am Tag der Untersuchung. Diese werden einfach per Post an die Zentren zurückgeschickt.
  • Die Kurzfragebögen zur Ernährung am Vortag werden viermal in Abständen von jeweils drei Monaten ausgefüllt. Es ist wichtig, dass sich die Antworten auch tatsächlich auf die vier Tage beziehen, die dem Teilnehmenden telefonisch oder per Brief mitgeteilt wurden. Nur so ist die Zufallsauswahl gewährleistet.
  • Das Ausfüllen eines Kurzfragebogens dauert in etwa 10 bis 20 Minuten.
  • Der umfangreichere Fragebogen zur Ernährung im letzten Jahr (FFQ) ist umfangreicher und erfordert je nach individuellem Ernährungsverhalten ca. 30 bis 40 Minuten.

Kurzfragebogen zur Ernährung am Vortrag

Im Laufe der Studie füllen die NAKO Teilnehmenden insgesamt vier Fragebögen zu ihrer Ernährung am Vortag aus. Zwischen den einzelnen Befragungen liegt jeweils ein Abstand von etwa drei Monaten, damit auch die Jahreszeiteneffekte des Speiseplans berücksichtigt werden können. Der Fragebogen gibt Lebensmittelgruppen vor, welche in Deutschland häufig verzehrt werden. Aus diesen wählen die Teilnehmenden aus, welche Lebensmittel sie am Tag zuvor gegessen haben.

Fragebogen zur Ernährung der vergangenen zwölf Monate (FFQ)

Die Teilnehmenden erhalten darüber hinaus einen weiteren Fragebogen, mit dem sie abschätzen sollen, wie häufig sie im vergangenen Jahr bestimmte Lebensmittel gegessen haben. Aus einer vorgegebenen Liste von Lebensmitteln sowie der ungefähren Portionsgröße können sie die Häufigkeit anhand einer Skala beurteilen. Damit werden auch Lebensmittel erfasst, welche beispielsweise nur selten gegessen werden und aus diesem Grund nicht im Kurzfragebogen genannt werden. Im Anschluss an die Untersuchung im Studienzentrum erhalten die Teilnehmenden den FFQ für die Beantwortung zu Hause.

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