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Individuelle Risikoprofile für Herz-Kreislauf-Erkrankungen: NAKO-Forschende erhält Paul Dudley Award in Boston

Elena Grune von der Universität Freiburg wurde für ihren Abstract zur Forschung zu Herz-Kreislauf-Risikoprofilen auf einem Fachkongress in Boston ausgezeichnet.

Elena Grune, Wissenschaftlerin der Universität Freiburg und Helmholtz Munich, wurde für den besten Abstract aus Deutschland von der American Heart Association den Paul Dudley White International Scholar Award ausgezeichnet.

NAKO-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben auf der Fachveranstaltung „EPI|Lifestyle Scientific Sessions 2026“ in Boston die NAKO Gesundheitsstudie vorgestellt. Darunter die Wissenschaftlerin Elena Grune von der Universität Freiburg und Helmholtz Munich. Sie hielt einen Vortrag und wurde zudem von der American Heart Association (AHA) mit dem Paul Dudley White International Scholar Award für den besten Abstract aus Deutschland ausgezeichnet.

Mit dieser Auszeichnung würdigt die AHA herausragende wissenschaftliche Beiträge internationaler Forschungsteams, deren Arbeiten bei den „Scientific Sessions 2026“ die höchsten Bewertungen erhalten haben.

In ihrem prämierten Abstract „Validation of Imaging-Derived Body Composition Subphenotypes Reflects Distinct Fat Distribution Patterns Associated with Different Degrees of Cardiovascular Disease Risk“ untersucht Grune, wie bildgebungsbasierte Analysen der Körperzusammensetzung helfen können, individuelle Risikoprofile für Herz-Kreislauf-Erkrankungen präziser zu bestimmen. Ihre Forschung konzentriert sich auf die Verbindung zwischen Fettverteilung, Stoffwechselgesundheit und dem möglichen Einfluss auf Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Mit ihren Arbeiten trägt sie dazu bei, innovative Methoden zur frühzeitigen Erkennung von Herz-Kreislauf-Risiken zu entwickeln. Die Daten der NAKO bieten hierfür eine ideale Grundlage – insbesondere die große Anzahl an verfügbaren Ganzkörper MRT-Scans.

Forschungsdaten der Magnetresonanz­tomographie (MRT)

Die NAKO Gesundheitsstudie umfasst eine Bildgebungsstudie mit standardisierten Ganzkörper-MRT-Scans, die an einer Subpopulation von ca. 30.000 Teilnehmenden durchgeführt wird. Diese Scans erfolgen mit identischen 3T-Skyra-Scannern (Fa. Siemens Healthineers) und liefern detaillierte Ansichten des Gehirns, des Herzens, der Fettverteilung und des Bewegungsapparats. Alle Bildgebungsdaten werden durch den sog. Imaging Core zentral verwaltet und qualitätsgesichert, um Konsistenz und wissenschaftliche Qualität zu gewährleisten.

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