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Treffen der NAKO-Studienzentren in Potsdam

Zwei inspirierende Tage mit Vorträgen, Gesprächen und Austausch am Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam. Quelle: DIfE

Am 21. und 22. April 2026 kamen die Leitungen und Mitarbeitenden der NAKO-Studienzentren sowie Kolleginnen und Kollegen aus der Geschäftsstelle, Mitarbeitende des Teilnehmermanagements und weitere Gäste der NAKO-Infrastrukturen in Potsdam am Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) zusammen.

Rund 70 Teilnehmende nutzten die zwei Tage für fachlichen Austausch, Vorträge und Diskussionen. Mittelpunkt waren unter anderem die aktuellen Fortschritte sowie zentrale Herausforderungen des 10-Jahres-Follow-ups.

Starke Response als gemeinsamer Erfolg

Das Vortragsprogramm umfasste Updates aus dem Wissenschaftlichen Projektmanagement sowie Neuigkeiten aus der Tumorgewebe- und der Bioprobenbank, zur PIA-App, den Finanzen und der Qualitätssicherung. Besonders hervorgehoben wurden die hohen Teilnehmendenzahlen (Response) beim 10-Jahres-Follow-up – ein großer Erfolg, der insbesondere den Studienzentren zu verdanken ist. Ein herzlicher Dank galt jedoch vor allem den Teilnehmenden, die der NAKO weiterhin treu blieben und damit einen entscheidenden Beitrag zum Gelingen der Studie leisteten.

Teilnehmende des Treffens in Potsdam. Quelle: Gunthard Stübs

Neben den Aktivitäten rund um die laufenden Untersuchungen lag ein zentraler Fokus der NAKO-Strukturen darauf, die Qualität der erhobenen Daten weiter zu optimieren und zu validieren. Dabei spielt die Endpunktvalidierung eine entscheidende Rolle. Dabei werden medizinische Quellen – z. B. durch ärztliche Diagnosen oder Registerdaten genutzt – um eine vom Teilnehmenden selbstangegebene Erkrankung zu bestätigen. Auch der Versand und die Koordination der Zwischenbefragungen waren ein wichtiges Thema. Den Feinschliff in diesen beiden Bereichen zu erreichen, wurde als zentrale Herausforderung für die kommenden Monate benannt.

Neben den inhaltlichen Programmpunkten bot das Treffen auch Raum für persönliche Gespräche und Vernetzung – sei es beim gemeinsamen Essen oder bei einem Spaziergang im Park Sanssouci. Quelle: Gunthard Stübs

Wahl der Sprecherinnen

Am zweiten Veranstaltungstag wurden die Sprecherinnen der Studienzentren neu gewählt. Dr. Sylvia Gastell, Leiterin des NAKO-Studienzentrums Berlin-Süd/Brandenburg, wurde in ihrem Amt bestätigt. Neu in dieser Funktion ist Nina Ebert, Leiterin des Studienzentrums Düsseldorf, die das Sprecherinnenteam in den kommenden zwei Jahren verstärken wird. Ein herzlicher Dank gilt PD Dr. Lilian Krist, Leiterin des Studienzentrums Berlin-Mitte, die den Sprecherposten nach zwei Jahren engagierter Tätigkeit aufgrund anderer beruflicher Verpflichtungen abgegeben hat.

Die Sprecherinnen der Studienzentren spielen eine zentrale Rolle für die NAKO: Sie koordinieren Studienzentren-übergreifende Themen rund um alle Abläufe und tragen maßgeblich dazu bei, dass Daten und Bioproben in hoher Qualität erhoben werden. In den kommenden zwei Jahren werden zudem verstärkt strategische Fragen zur langfristigen Weiterentwicklung der NAKO im Fokus stehen.

„Mir ist in der Zusammenarbeit besonders wichtig, dass wir die Erfahrungen aus den Studienzentren noch stärker miteinander teilen und voneinander lernen. Die kommenden Aufgaben bieten dafür viele Chancen. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit den bundesweiten Kolleginnen und Kollegen tragfähige Lösungen zu entwickeln, um das Potenzial unserer Studie bestmöglich zu unterstützen.“

„Ich möchte die Perspektiven der Studienzentren sichtbar machen und den Austausch zwischen allen Beteiligten weiter stärken. Dabei leitet mich die gemeinsame Verantwortung für die NAKO Gesundheitsstudie und insbesondere für unsere Teilnehmenden – sie ist unser zentraler Antrieb. Ich freue mich darauf, Themen aktiv mitzugestalten und Prozesse weiterzuentwickeln.“

Im Bereich des Probandenmanagements wurden die Sprecherinnen Christine Töpfer (Studienzentrum Regensburg) und Julia Glöde (Studienzentrum Berlin-Nord) im Amt bestätigt. Die beiden Sprecherinnen leisten wertvolle Arbeit als Schnittstelle zu Bereichen wie Treuhandstelle, Zentralem Datenmanagement und der NAKO-Geschäftsstelle. Sie tragen entscheidend zu reibungslosen Abläufen und schneller Problemlösung bei.

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