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Bewegung im Tagesrhythmus

Die Auswertung der Informationen von rund 61.000 Teilnehmenden lassen vermuten, dass körperliche Aktivitäten am Nachmittag und am Abend einen größeren Nutzen für die metabolische Gesundheit haben als Aktivitäten am Morgen, während von nächtlichen Aktivitäten abzuraten ist.

Alterungsprozesse

Menschen altern bekanntermaßen unterschiedlich schnell. Die Studie auf Basis von MRT-Daten der UK Biobank und der NAKO konnte zeigen, wie unterschiedlich sich Körperzusammensetzung auf Gesundheitsrisiken auswirkt. Das Verfahren könnte dazu beitragen Hochrisikopersonen besser zu identifizieren, um personalisierte Präventionsmaßnahmen zu verbessern.

Die Vermessung des Körpers

In der Tendenz waren die Teilnehmenden der südlichen kleiner als die der nördlichen Studienzentren. Die höchsten Body Mass Index (BMI)-Werte wiesen die Teilnehmenden der Studienzentren Neubrandenburg, Augsburg, Saarbrücken und Essen auf.

SARS-CoV-2-Infektionen

Im Rahmen des IMMUNEBRIDGE-Projekts wurden Daten und Bioproben von neun bevölkerungs- bzw. krankenhausbasierten Studien analysiert, um Schätzungen für den Schutz vor SARS-CoV-2-Infektionen und schweren COVID-19-Infektionen zwischen Juni und November 2022 zu erstellen. Die Forschenden fanden relevante Schutzlücken in der ältesten Altersgruppe und bei Personen mit Komorbiditäten.

Verkehrslärm

Zwei Drittel von über 86.000 Teilnehmenden fühlten sich nicht durch Verkehrslärm belästigt. Jeder Zehnte berichtete von starker/sehr starker Belästigung, mit den höchsten Anteilen in Berlin-Mitte und Leipzig. Die stärksten Assoziationen mit Lärmbelästigung wurden für Faktoren der individuellen Wohnsituation beobachtet, wie z. B. die Position des Schlafraums zur Hauptstraße im Vergleich zu Garten/Innenhof.

Gesundheitliche Risiken für Menschen mit niedrigem Einkommen

Um auch im Alter noch möglichst lange geistig fit zu bleiben, ist es wichtig, zu verstehen, welche Risikofaktoren die kognitive Leistungsfähigkeit frühzeitig beeinträchtigen könnten. Die Analyse zeigte, dass die kognitive Leistungsfähigkeit insbesondere bei Personen mit einem Einkommen unterhalb der Armutsgrenze im Vergleich zu Personen mit Einkommen oberhalb der Armutsgrenze geringer war.

Artenvielfalt

Das Vorhandensein einer vielfältigen Vogelwelt in der Wohngegend war mit einem positiven psychischen Wohlbefinden assoziiert.

Post-COVID

Das Risiko für Post-COVID-Symptome war geringer nach einer Omikron-Infektion sowie nach einer vierten Impfung, und wenn man eine Infektion bereits gut überstanden hat.

Angst und Stress

Die Corona-Pandemie und ihre Gegenmaßnahmen haben sich auf die allgemeine und die psychische Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland ausgewirkt. Zu verzeichnen war eine signifikante Zunahme von depressiven Symptomen und Angst sowie Stress.

Einsamkeit

Als einsam betrachteten sich 32 Prozent der NAKO-Teilnehmenden während der Pandemie – und zwar 26 Prozent der Männer und 37 Prozent der Frauen. Ältere Personen waren weniger betroffen als junge Menschen. Jeder Zweite fühlte sich während des ersten Lockdowns einsamer als zuvor.