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Teilnahme am Brustkrebs-Screening

Die Studie zeigt, dass die Teilnahme am Mammografie-Screening in Deutschland unter den europäischen Empfehlungen liegt und stark mit dem allgemeinen Präventionsverhalten, dem sozioökonomischen Status und Lebensstilfaktoren zusammenhängt. Die Ergebnisse unterstreichen den Bedarf an gezielten Informations- und Interventionsmaßnahmen.

Gesunder Lebensstil und Körperfettverteilung

Ein gesunder Lebensstil mit regelmäßigem Sport, ausgewogener Ernährung, maßvollem Alkoholkonsum und Nichtrauchen hängt mit einer geringeren Menge an viszeralem Fettgewebe (VAT) zusammen

Feinstaubbelastung

Die Studie entwickelte und validierte zwei Modelle zur Abschätzung langfristiger Ultrafeinstaubkonzentrationen für Augsburg und Regensburg auf Basis von NAKO-Daten. Beide Modelle zeigten hohe Vorhersagegenauigkeit und konnten räumliche Muster zuverlässig abbilden, wobei sich die Übertragbarkeit zwischen Städten mit ähnlichen Strukturen bestätigte.

Harnsäure schon im Normbereich ein unterschätzter Risikofaktor

Eine aktuelle Studie fand heraus, dass Harnsäurewerte sogar im Normbereich mit der Gefäßsteifigkeit verknüpft sind und demnach ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sein können. Die Analyse basierte auf Daten und Proben von über 70.000 Personen der NAKO Gesundheitsstudie und zeigte, dass dieser Zusammenhang bei Frauen stärker ausgeprägt ist.

Bewegungsverhalten in Städten

Ein Forschungsteam verglich das Bewegungsverhalten von Studienteilnehmenden aus Berliner Innenstadtbezirken und Singapur. Dabei zeigte sich: Die Singapurer waren körperlich aktiver als die Berliner.

Straßenverkehrslärm

Forschende nutzten die Bildgebungsdaten aus MRT-Untersuchungen von über 11.000 Teilnehmenden der NAKO Gesundheitsstudie und kombinierten diese mit Straßenverkehrslärm-Daten in Deutschland. Die Ergebnisse der Analyse deuten darauf hin, dass Belastungen durch Verkehrslärm mit einem höheren Anteil an Fettgewebe im Körper verbunden sein kann und dadurch auch das Risiko von assoziierten Erkrankungen steigen könnte.

Umfassender Datensatz mit deutschlandweiten Umweltfaktoren

Erstmals liegt nun für Deutschland ein umfassender bevölkerungsbezogener Datensatz mit hochwertigen Umweltindikatoren vor. Dieser eröffnet neue Möglichkeiten für innovative Forschung und die Ableitung politikrelevanter Informationen. Die Erweiterung der Datenbank schließt Indikatoren wie Lichtverschmutzung, Mobilität oder Biodiversität sowie sozioökonomische Faktoren wie Arbeitslosenquote oder räumliche Benachteiligung ein.

Chronische Rückenschmerzen

Die Analyse der MRT-Daten von rund 30.000 Teilnehmenden der NAKO Gesundheitsstudie zeigte, dass ein höherer Fettanteil im Rückenmuskelgewebe mit chronischen Rückenschmerzen assoziiert war. Die Studie macht deutlich, wie hilfreich es sein könnte, die Zusammensetzung der Muskeln bei der Risikoeinschätzung für chronische Rückenschmerzen mit zu berücksichtigen.

Kindheitstrauma und Erkrankungen im Erwachsenenalter

Traumatische Erfahrungen im Kindesalter waren mit einem höheren Risiko für körperliche und psychische Erkrankungen im Erwachsenalter verbunden. Dieses Erkrankungsrisiko war bei jüngeren Menschen besonders stark ausgeprägt.

Soziale Ungleichheit als Krankheitsrisiko

Niedriger Bildungsstand und ein geringes Einkommen erhöhten das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen bei Frauen stärker als bei Männern. Die Studie unterstreicht die Bedeutung geschlechtsspezifischer Präventionsstrategien.