Hier finden Sie Interviews mit Mitarbeiter*innen innerhalb der NAKO.

Unsere Fragen an Jutta Schneider, Teilnehmermanagement im Studienzentrum Saarbrücken

Bereits seit 2014 unterstützt Jutta Schneider die NAKO am Studienzentrum Saarbrücken. Wir haben sie zu ihrer Arbeit im Teilnehmermanagement, der NAKO-Fußballstudie und ihrer Erfahrung als Schiedsrichterin interviewt.

 

Was hat Sie persönlich davon überzeugt, für die NAKO zu arbeiten?

Ich war davor Medizinische Fachangestellte und wollte mich beruflich verändern. Die NAKO war mir davor gar nicht bekannt, und ich wusste nicht, was genau auf mich zukommt – aber meine Entscheidung habe ich nie bereut. 😊

Welche Fähigkeiten fordert die Arbeit besonders?

Auf jeden Fall Freude an der Kommunikation mit den Teilnehmenden, die Fähigkeit, Teilnehmende auch mal zu motivieren, ein gewisses Talent für Organisation und ein offenes Ohr für alle.

Was ist für Sie das Besondere an der NAKO?

Corona hat bestätigt, wie wichtig die Forschung für die Gesamtbevölkerung ist. Die NAKO leistet meiner Meinung nach einen wichtigen Beitrag für die Zukunft nicht nur in Deutschland. Ich freue mich, daran beteiligt zu sein und etwas Gutes zu tun.

Bei der NAKO ist vor Kurzem die Fußball-Studie gestartet. Sie waren ja selbst mal Schiedsrichterin – haben Sie heute immer noch Interesse am Fußball?

Es ist lange her, dass ich Schiedsrichterin war, aber es hat mir viel Spaß gemacht und ich finde es wichtig, immer mal wieder was Neues auszuprobieren. Ich bin immer noch Fußball-Fan und habe auch die EM mit Interesse verfolgt.

Was mögen Sie am liebsten an Ihrem Arbeitsplatz?

Zum einen, dass wir ein relativ großes Team sind und zum anderen dass wir ein sehr gutes, harmonisches Team bilden. Das genieße ich sehr.

Gab es ein Erlebnis im Studienzentrum, das Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist?

Vor zwei Jahren habe ich einen runden Geburtstag gefeiert, und als Geschenk haben meine Kollegen mir eine gemeinsame Stadtführung mit anschließendem Abendessen geschenkt. Das war ein wunderbarer Abend – so etwas zeichnet ein Superteam aus!

Quelle: privat.

„Ich möchte einen persönlichen Beitrag leisten“ – Gudrun Kopp über ihre Arbeit im Studienzentrum Regensburg und die NAKO-Fußballstudie

Bilderquelle: privat.

Kurzvita:

Seit Januar 2014 bis heute für die NAKO tätig

Zertifizierte Study Nurse (Im Rahmeneiner Weiterbildung zur Studienassistentin am Universitätsklinikum Regensburg, Anm. d. Red.) und Qualitätsbeauftragte

2007-2013 Leitende Medizinische Fachangestellte (MFA) in einer Diabetologischen Schwerpunktpraxis in Köfering

Nebenberuflich:

Durchführung von interaktiven Onlineschulungen zum Gerinnungs-Selbstmanagement (SPOG-Schulungsprogramm)

Mögen Sie Fußball? Und inwiefern unterscheidet sich die Arbeit bei der Fußballstudie von der Arbeit mit ‚normalen‘ NAKO-Teilnehmenden?

Ich bin Mutter von 3 Söhnen und habe schon viele Stunden auf dem Fußballplatz verbracht. Ich bin Fußball begeistert, aber nicht Fußball vernarrt (meine Familie dagegen sehr 😊).

Im Rahmen der Fußballstudie habe ich als Studienassistentin zum ersten Mal einen Profi-Sportler untersucht. Das Untersuchungsprogramm der Fußballstudien-Teilnehmer*innen entspricht weitestgehend dem Programm der Erstuntersuchung von ‚normalen‘ NAKO-Teilnehmenden, allerdings wird zusätzlich ein fußballbezogener Fragebogen integriert.

Wie sind Sie zur NAKO gekommen, und was hat Sie davon überzeugt, für die NAKO zu arbeiten?

Bevor ich bei der NAKO angefangen habe, habe ich in einer hausärztlichen und diabetologischen Praxis gearbeitet. Ich wollte mich beruflich verändern und habe eine neue Herausforderung gesucht. Zufällig habe ich im Internet die Stellenausschreibung des NAKO Studienzentrum Regensburg gesehen und sie hat mich sofort angesprochen. Da es innerhalb meiner Familie zwei Rheuma- sowie eine Multiple Sklerose-Erkrankung gab, ist es mir ein Anliegen, einen persönlichen Beitrag dazu zu leisten, dass neue Ansätze zur Prävention und Behandlung von Krankheiten gefunden werden.

Welche Fähigkeiten fordert die Arbeit im Studienzentrum und gibt es eine Untersuchung, die Sie besonders interessant finden?

Bei meiner Arbeit sind neben medizinischen Fachkenntnissen und einem hohen Maß an Präzision vor allem Flexibilität, Organisationsvermögen und natürlich Teamgeist besonders wichtig. Die Echokardiographie begeistert mich täglich, das Herz ist schließlich unser Motor des Lebens.

Was ist für Sie das Besondere an der NAKO?

Für mich ist das Besondere, dass die Ergebnisse der NAKO einen Beitrag zur Gesundheit zukünftiger Generationen leisten können: Erkrankungen können durch geeignete Behandlungsmethoden therapiert oder durch Präventionsmaßnahmen verhindert werden.

Unsere Fragen an Severin Bröckner – FSJler beim Studienzentrum Regensburg

  1. Wie sind Sie zur NAKO gekommen?

Mir war schon früh klar, dass ich kein online Studium machen würde, deshalb hielt ich Ausschau nach Alternativen. Die klassischen FSJ-Stellen im Kindergarten, in der Schule oder als Rettungssanitäter begeisterten mich jedoch nicht. Im Internet bin ich zufällig und erst Im Sommer auf das Angebot der NAKO gestoßen, denn ich bewarb mich erst einen Monat, nachdem ich mit dem Abitur fertig war. Glücklicherweise war die Stelle noch nicht besetzt, und ich wurde genommen.

  1. Was hat Sie persönlich davon überzeugt für die NAKO zu arbeiten?

Mich interessiert die naturwissenschaftliche Forschung. Vor allem will ich den Ablauf einer Studie verstehen und herausfinden, ob ich mir in der Zukunft eine Beschäftigung in diesem Bereich vorstellen könnte.

  1. Welche Fähigkeiten fordert die Arbeit besonders?

Kommunikation und der Umgang mit Menschen. Zum einen ist es wichtig den Proband*innen gegenüber höflich und zuvorkommend zu sein, da die Teilnahme freiwillig ist. Zum anderen arbeitet man bei der NAKO im Team. Außerdem fordert die Arbeit bei einer Studie die akribische Durchführung und Dokumentation der einzelnen Arbeitsschritte.

  1. Was ist für Sie das Besondere an der NAKO?

Für Abiturient*innen wie mich gibt es kaum Möglichkeiten, vor dem Studium Einblicke in die wissenschaftliche Forschung zu erhalten. Gleichzeitig erlernt man bei der NAKO die Durchführung einfacher medizinischer Untersuchungen, wie zum Beispiel Puls- & Blutdruckmessung, Handgreifkraftmessung oder Augenuntersuchungen.

  1. Wie sieht ein typischer Tag im Studienzentrum aus?

Immer etwas unterschiedlich. An manchen Tagen arbeite ich im Labor, an anderen führe ich Untersuchungen durch. Wenn es sich ergibt, schaue ich unseren Wissenschaftler*innen über die Schulter.

  1. Welche ist Ihre Lieblingsuntersuchung?

Die Ultraschalluntersuchung des Bauchfettes. Die Untersucher*innen zeigen und erklären mir bei den Aufnahmen verschiedene Bestandteile des Körpers. Für mich waren auf den Bildschirmen lange Zeit nur schwarze und weiße Punkte zu erkennen.

  1. Ist Ihnen ein Erlebnis in Gedächtnis geblieben, seitdem Sie im Studienzentrum tätig sind?

Mir wird die Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi) besonders im Gedächtnis bleiben. Bei dieser Veranstaltung stellten Wissenschaftler aus der Epidemiologie ihre Forschungsprojekte & -ergebnisse vor. Diesmal wurde auch über politische, medizinische und psychologische Aspekte des Themas Covid19 mit Wissenschaftlern und auch Politikern diskutiert.

Bildquelle: privat.

Kurzvita:

  • FSJ beim NAKO Studienzentrum Regensburg
  • Erwerb der allgemeinen Hochschulreife am Goethe Gymnasium Regensburg

Unsere Fragen an Yildiz Yorulmaz, leitende Studienassistentin im Studienzentrum Düsseldorf

Bildquelle: privat.

Kurzvita:

• Seit 2015 leitende Studienassistentin im NAKO SZ Düsseldorf
• 2013 MTA in einem akkreditiertem Prüflabor für medizinische Materialprüfung
• 2000 -2013 FOCUS Clinical Drug Development GmbH
Durchführung von klinischen Arzneimittelstudien Phase I- bis Phase-IV im Bereich Labor
• 1997 -2000 staatl. anerkannte Fachschule für technische Assistenten in der Medizin der Universität zu Köln, Ausbildungszweig Labor; Examen staatl. zugel. MTA
• 1992 – 1995 Städt. Abendgymnasium Neuss, Abschluss: Allgemeine Hochschulreife

1. Wie sind sie zur NAKO gekommen?
Als im Studienzentrum Düsseldorf 2015 eine Stelle als leitende Studienassistentin ausgeschrieben wurde, habe ich mich direkt beworben. Ich hatte schon von der NAKO Gesundheitsstudie gehört und war begeistert, dass es auch in der Nähe meines Wohnorts möglich war, sich für dieses großartige Projekt zu engagieren.

2. Was hat Sie persönlich davon überzeugt für die NAKO zu arbeiten?
Ich bin davon überzeugt, dass die Bandbreite der Daten und der lange Erhebungszeitraum uns allen helfen wird, Ursachen und Zusammenhänge bei der Entstehung vieler Erkrankungen zu erkennen. Besonders macht die Studie für mich, dass sie über alle Gesellschaftsschichten und Nationalitäten hinweg durchgeführt und ausgewertet wird.

3. Welche Fähigkeiten fordert die Arbeit besonders?
Eine gute Planung, Organisationsfähigkeit und Flexibilität. Auf die Wünsche unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer einzugehen, ist mir besonders wichtig.

4. Was ist für Sie das Besondere an der NAKO?
Für mich ist das Besondere, dass die Ergebnisse der NAKO einen Beitrag zur Gesundheit zukünftiger Generationen leisten können: Erkrankungen können durch geeignete Behandlungsmethoden therapiert oder durch Präventionsmaßnahmen verhindert werden.

5. Ist Ihnen ein Erlebnis in Gedächtnis geblieben, seitdem Sie im Studienzentrum tätig sind?
Jeder Tag ist anders und einmalig, da sich die Teilnehmer*innen freiwillig Zeit für die NAKO nehmen und mehrere Stunden in unserem Studienzentrum verbringen. Am meisten beeindrucken mich diejenigen, die trotz großer Handicaps mit ihrer Teilnahme die NAKO Forschung unterstützen wollen.

Unsere Fragen an Christine Töpfer, Leitung Teilnehmermanagement im Studienzentrum Regensburg

  1. Wie sind Sie zur NAKO gekommen?
    Ich war eigentlich gar nicht direkt auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle und habe dann zufällig die Stellenausschreibung vom Regensburger NAKO Studienzentrum gesehen, welches einen Datenmanager für das Teilnehmermanagement suchte. Schon beim Lesen der Anzeige dachte ich mir: „Das ist genau das Richtige für mich, dort möchte ich arbeiten und mich einbringen!“ Angefangen habe ich 2012 als Datenmanagerin und konnte die vielen Vorbereitungen, die für solch eine große Studie notwendig sind, miterleben und aktiv mitgestalten. Nach kurzer Zeit durfte ich die Leitung des Teilnehmermanagements übernehmen und bin jetzt zusätzlich auch stellvertretende Studienzentrumsleiterin.
    Ich bin stolz und glücklich zugleich ein Teil der NAKO zu sein.
  1. Was hat Sie persönlich davon überzeugt für die NAKO zu arbeiten?
    Die NAKO Gesundheitsstudie hat ein großes Ziel: eine gesündere Zukunft für uns alle. Dahinter stehe ich aus voller Überzeugung. Daher war es für mich selbstverständlich nicht nur durch meine tägliche Arbeit, sondern auch als Teilnehmerin die Studie zu unterstützen, als ich die Einladung dazu erhielt.
    In der NAKO werden viele Daten erhoben, mit der in Zukunft viele medizinische Fragestellungen beantwortet werden können. Mir persönlich gefällt die Bandbreite der Fragestellungen. Es geht nicht nur um bekannte Einflussgrößen wie Bewegung und Ernährung bei der Prävention von Erkrankungen, sondern eben auch um Bereiche, aus denen noch nicht so viele Zusammenhänge bekannt sind: Welchen Einfluss haben beispielsweise die Schlafmenge und die Schlafqualität, berufliche Belastungen und Stress oder auch die seelische Gesundheit oder das soziale Netzwerk auf die Gesundheit? Auch Zusammenhänge zwischen Musik und Gesundheit werden in der NAKO untersucht. Da ich selbst seit vielen Jahren aktiv in einem Symphonischen Blasorchester bin, sehe ich den Ergebnissen mit gespannter Vorfreude entgegen.
  1. Welche Fähigkeiten fordert die Arbeit besonders?
    Meine tägliche Arbeit erfordert viel Organisationsgeschick. Im Studienzentrum geschehen viele Dinge gleichzeitig und müssen organisiert und koordiniert werden. Da ich auch erste Ansprechpartnerin bei technischen Problemen bin, muss ich sofort reagieren, wenn beispielsweise ein Gerät nicht funktioniert, egal woran ich sonst gerade arbeite.
    Die Arbeit in unserem Studienzentrum setzt auf jeden Fall auch Teamfähigkeit voraus. Wir sind ein kleines Team von ca. 15 Mitarbeitern und die Untersuchungseinheit, das Labor und das Teilnehmermanagement arbeiten sehr eng zusammen. Die gute Kommunikation sorgt für ein angenehmes und freundliches Arbeitsklima. Das ist mir sehr wichtig. Und dass das so bleibt, daran arbeiten wir täglich, denn das spüren auch unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
  1. Was ist für Sie das Besondere an der NAKO?
    Es sind 18 Studienzentren aus ganz Deutschland an der Studie beteiligt. Die große Herausforderung ist, dass jedes Zentrum gleich arbeitet. Die Prozesse sind standardisiert. Und trotz lokaler Unterschiede, die es zwischen den einzelnen Zentren gibt, ist es egal, ob ein Teilnehmer in Hamburg, Berlin, Hannover oder bei uns in Regensburg untersucht wird: die Untersuchungen, und vor allem wie diese durchgeführt werden, sind überall die gleichen.
  1. Wie sieht ein typischer Tag im Studienzentrum aus?
    Lacht! Einen typischen Tag gibt es nicht – jeder Tag ist anders. An manchen Tagen stehen eher planerische und organisatorische Tätigkeiten im Vordergrund, an anderen Tagen geht es eher um technische Fragestellungen und wenn Not am Mann ist, untersuche ich selbst Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
  1. Ist Ihnen ein Erlebnis im Gedächtnis geblieben, seitdem Sie im Studienzentrum tätig sind?
    Besonders schön sind immer Meilensteine, die wir als Team gemeinsam erreichen. Während der Erstuntersuchung haben wir jeden 1000. Studienteilnehmer gefeiert. Es war ein tolles Gefühl tatsächlich – nach mehr als 4 Jahren Arbeit – die 10.000 Studienteilnehmerin im Zentrum begrüßen zu können. Das war für unser gesamtes Team ein besonderer Moment. Bald können wir den 2000. Teilnehmer der Folgeuntersuchung begrüßen.
    Schön ist auch die durchweg positive Rückmeldung von vielen Studienteilnehmenden, dass sie sich bei uns wohl und gut aufgehoben fühlen. Das macht uns stolz und ist eine tolle Wertschätzung unserer täglichen Arbeit.

Bildquelle: privat.

Kurzvita:

Seit 2012 Leiterin des Teilnehmermanagements und seit 2015 stellvertretende Leiterin des NAKO Studienzentrums Regensburg
2010 – 2012 Datenmanagerin in der Abteilung für Unfallchirurgie am Universitätsklinikum Regensburg
2007 – 2010 Datenmanagerin in der Hannover Clinical Trial Center GmbH
2003 – 2007 Studium der Biowissenschaftlichen Dokumentation an der Fachhochschule Hannover

Unsere Fragen an Kathrin Wittig, Study Nurse im NAKO Studienzentrum Bremen

Bilderquelle: privat.

Kurzvita:

  • 4/2020 Arbeitsbeginn bei der NAKO Bremen
  • 6/2012 bis 4/2020 Schulassistenz beim Martinsclub e.V., Bremen
  • 2009-2011 Erziehungszeit und Minijob im RKK Bremen
  • 2000-2009 Studium in Dresden ab 2004 begleitend in Erziehungszeit
  • 1998-2000 Innere Medizin RKK Bremen
  • 1995-1998 Ausbildung zur Krankenschwester im RKK Bremen
  • Wie sind Sie zur NAKO gekommen?
    Eine Bekannte von mir arbeitet bei der NAKO als Studienärztin. Sie hatte mich schon 2015 angesprochen, ob das nicht eine Arbeit für mich wäre. Um eine bessere Vorstellung der Aufgaben zu gewinnen, habe ich einen Tag hospitiert. Mir hat schon damals die Arbeit gut gefallen, aber aus persönlichen Gründen musste ich mich dagegen entschieden. Einige Jahre später wurde vom Studienzentrum Bremen wieder eine Stelle ausgeschrieben. Diesmal sprach nichts dagegen und ich habe mich beworben. Seit April bin ich Study Nurse bei der NAKO Gesundheitsstudie.
  • Was hat Sie persönlich davon überzeugt für die NAKO zu arbeiten?
    Ich arbeite gerne strukturiert, das bringt das Arbeiten nach Standard mit sich. Da ich als Krankenschwester für und mit Menschen arbeite, ist meine Tätigkeit niemals eintönig. Auch sagt mir der medizinische Bereich zu. Bei der NAKO arbeite ich selbstständig und selbstverantwortlich und bin gleichzeitig Teil eines großen Teams.
    Hinzu kommt, dass ich selbst NAKO Teilnehmerin bin. Dadurch kenne ich beide Seiten: die Perspektive der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die der Teilnehmenden, was ich sehr gut und spannend finde.
  • Welche Fähigkeiten fordert die Arbeit besonders?
    Im Umgang mit Teilnehmenden und Kolleginnen und Kollegen muss man, trotz zeitlicher Vorgaben, immer zugewandt, freundlich und ruhig bleiben. Außerdem muss man seine Konzentration über mehrere Stunden halten können. Darüber hinaus erfordert die Arbeit auch Flexibilität und Organisationfähigkeit: Menschen funktionieren nicht nach Plan! 😉
  • Was ist für Sie das Besondere an der NAKO?
    Ich kann das ja nur für die NAKO Bremen beurteilen. Hier fühle ich mich im Team sehr gut aufgenommen. In dieser Corona Zeit war der Anfang etwas anders als üblich – ich arbeite ja im Studienzentrum erst seit April dieses Jahres. Untersuchen kann man erst seit Juli wieder [von Mitte März bis Ende Juni fanden in den NAKO Studienzentren keine Untersuchungen statt, A. d. R.]. Da ich im Studienzentrum durch die außergewöhnlichen Umstände noch ziemlich neu bin, ergeben sich immer wieder Fragen, aber alle Kolleginnen und Kollegen stehen mir jederzeit zur Seite und unterstützen mich. Das ist toll!
  • Wie sieht ein typischer Tag aus?
    Ich bin ca. 15 min vor meinen Studienteilnehmer*innen im BIPS [Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS, lokaler Träger des NAKO Studienzentrums in Bremen, A. d. R.]. Die Zeit reicht für eine kurze Besprechung. Nachdem ich meine Unterlagen sortiert und die für meine Untersuchungen vorgesehenen Räume überprüft habe, startet mein Arbeitstag..
  • Welche ist Ihre Lieblingsuntersuchung?
    Das wechselt gerade ständig. Am Anfang hatte ich am meisten Respekt vor den körperlichen Untersuchungen also Anthropometrie, Ruhe EKG und Vascular.
    Jetzt bin ich sicherer geworden und merke, dass sie auch Spaß machen. Ich mag die neurologische Untersuchung, bei denen Gedächtnis und Merkfähigkeit getestet werden. Das macht den Teilnehmenden meistens auch Spaß.
  • Ist Ihnen ein Erlebnis im Gedächtnis geblieben, seitdem Sie im Studienzentrum tätig sind?
    Das Aufregendste und Ungewöhnlichste war bisher mein Arbeitsbeginn im Shutdown. Ich wusste ja nicht, ob ich den Job unter den Bedingungen wirklich anfangen konnte oder ob mir deshalb vielleicht doch noch abgesagt werden würde. Das war schon eine Zitterpartie und eine Zeit der Unsicherheit. Nach der Anstellung und wegen Corona kam die überbrückenden Tätigkeiten während der vorübergehenden Schließung des Studienzentrums: das war wirklich anders als ich mir als Study Nurse vorgestellt habe. Aber seit Juli ist das Studienzentrum auch für Teilnehmende wieder geöffnet. Und es ist gut, das wir jetzt wieder untersuchen können!
  • Was machen Sie, um sich von der Arbeit zu erholen.
    Alles, wobei ich keine Maske tragen muss! 😊 [Durch das verschärfte Hygienekonzept aufgrund der Pandemie tragen die in der NAKO tätigen Mitarbeiter*innen während der Arbeit obligatorisch einen Mund-Nasen-Schutz, A. d. R.]
    Ich habe einen Hund, der spazieren gehen möchte. Ich „buddle“ gerne im Garten und meine Kinder verlangen auch ihren Anteil.

Unsere Fragen an Diana Heinemeyer, NAKO Quality Officer & Datenschutzkoordinatorin

1. Wie sind sie zur NAKO gekommen?
Nach meiner Weiterbildung zur Fachwirtin für Gesundheit und Soziales bot die Stelle als Quality Officer bei der NAKO Gesundheitsstudie die Möglichkeit an, im Gesundheitswesen und gleichzeitig im Bereich Qualitätsmanagement tätig zu sein, was immer mein Wunsch war.

2. Was hat Sie persönlich davon überzeugt für die NAKO zu arbeiten?
Die NAKO ist ein komplexes, dynamisches Projekt, daher erlebe ich die Arbeit als spannende, niemals gleiche Aufgabe.

3. Welche Fähigkeiten fordert die Arbeit besonders?
Man benötigt einerseits eine große Affinität zum Organisieren, andererseits muss man auch flexibel sein. Eine Arbeit „nach Schema F“ funktioniert nicht.
4. Was ist für Sie das Besondere an der NAKO?
Es warten fast täglich neue interessante Herausforderungen.

Bildquelle: privat.

Kurzvita:

• Qualitätsmanagerin bei der NAKO Gesundheitsstudie
• Fachwirtin für Gesundheit und Soziales
• Medizinische Fachangestellte

Unsere Fragen an Brigitte Twigg

Kurzvita:

  • Fachkrankenschwester für Psychiatrie
  • Krankenschwester
  • Medizinische Dokumentationsassistentin
  • Ergotherapeutin

1. Wie sind Sie zur NAKO gekommen?
Angefangen habe ich November 2009 als Study Nurse bei der BiDirect Studie am Institut für Epidemiologie und Sozialmedizin der Universität Münster. Das Institut steht unter der Leitung von Professor Klaus Berger, der auch der wissenschaftliche Projektleiter der NAKO Gesundheitsstudie für den Standort Münster ist.
Im Jahr 2011 begann die Präphase der NAKO Gesundheitsstudie. In dieser Phase mussten z. B. die Geräte getestet werden, die dann in allen 18 Studienzentren unter einheitlichen Vorgaben zum Einsatz kommen sollten. Wir haben u. a. EKG-Geräte von unterschiedlichen Herstellern getestet.
Aus den vorübergehend zur Verfügung gestellten Räumen im Institut zog die NAKO später in die eigenen Räumlichkeiten am Pottkamp 17 a. Durch meine Vielseitigkeit und Flexibilität konnte ich bei Personalengpässen aushelfen. So vollzog sich 2015 mein endgültiger Wechsel vom Institut zur NAKO Gesundheitsstudie.

2. Was hat Sie persönlich davon überzeugt für die NAKO zu arbeiten?
Die NAKO ist einfach ein spannendes Projekt. Ich bin überzeugt davon, dass Krankheiten von vielen Seiten beleuchtet werden sollen, um neue Ansätze für Prävention oder Therapie zu finden. Nicht nur beruflich, sondern auch in meinem direkten Umfeld werde ich stets mit ernsten Krankheiten konfrontiert, sodass ich die große Hoffnung eines Paradigma-Wechsels habe.

3. Welche Fähigkeiten fordert die Arbeit besonders?
Da an jedem Tag unterschiedliche Teilnehmer*innen zu uns kommen, erfordert die Arbeit ein großes Maß an Flexibilität, Empathie und jede Menge guter Laune. Kommunikationstalent ist auch wichtig und, last but not least, natürlich ein breites medinisches Fachwissen.

4. Was ist für Sie das Besondere an der NAKO?
Die unglaubliche Größe der Studie.

5. Wie sieht ein typischer Tag aus?
Den typischen Tag gibt es bei uns im Studienzentrum Münster nicht. 😊

6. Welche ist Ihre Lieblingsuntersuchung?
Die Abdominal-Ultraschall-Untersuchung [Ultraschalluntersuchung des Bauches Anm. d. R.] mache ich gern, aber auch die neuropsychologische Testung und das Interview.

7. Ist Ihnen ein Erlebnis im Gedächtnis geblieben, seitdem Sie im Studienzentrum tätig sind?
Von den vielen täglichen Eindrücken und Situationen ist mir eine besonders in Erinnerung geblieben. Als Teilnehmer kam eines Tages in die NAKO ein Herr mit einer Sehkraft von nur 5%. Trotz seiner Einschränkung hatte er den Bus benutzt und im Studienzentrum, soweit wie möglich, fleißig an allen Untersuchungen teilgenommen. Das hat mir imponiert. Baff war ich aber, als er uns mitteilte, dass er sich geehrt fühlte, weil er als Teilnehmer für diese besondere Studie ausgewählt worden war. Eine beeindruckende Person!

Unsere Fragen an Anke Macdonald

1. Wie sind Sie zur NAKO gekommen?
2013 wollte ich mich beruflich verändern und habe nach einer Tätigkeit in einem medizinischen Umfeld gesucht, da mich medizinische Themen schon immer interessiert haben. Als sich das Stellenangebot der NAKO ergab, habe ich gerne zugesagt.

2. Was hat Sie persönlich davon überzeugt für die NAKO zu arbeiten?
Die Aussicht, in einer großen Gesundheitsstudie eine sinnerfüllte Tätigkeit zu übernehmen, hat mich sehr angesprochen.

3. Welche Fähigkeiten fordert die Arbeit besonders?
Die Arbeit für die NAKO erfordert ein hohes Maß an Flexibilität. Es ist definitiv kein Job „von der Stange“, denn man muss immer ein bisschen über den Tellerrand hinausdenken. Und das ist genau das Spannende an dieser Tätigkeit.

4. Was ist für Sie das Besondere an der NAKO?
Die NAKO hat durch ihre schiere Größe schon ein unglaubliches Potenzial, interessante und medizinische relevante Erkenntnisse zur Volksgesundheit hervorzubringen. Das ist einmalig in Deutschland.

Kurzvita:

• seit 2016: Sachbearbeiterin in der Transferstelle
• 2013 – 2016: Sekretärin des administrativen Vorstands
• 2012 – 2013: Fortbildung und IHK-Abschluss als Bürokauffrau
• 1994 – 2012: Tätigkeit als freiberufliche Übersetzerin
• 1989 – 1994: Studium der Übersetzungswissenschaften, Abschluss als Diplom-Übersetzerin mit Ergänzungsfach Medizin

Unsere Fragen an Thomas Hörandel

  • Seit 2019  Quality & Risk Officer in der Geschäftsstelle der NAKO Gesundheitsstudie
  • Einkaufsleiter Schäfer Flexible Verpackung (Verpackungsindustrie)
  • Qualitätsmanager Roche
  • Anwendungstechniker und IT-Leiter – Schulz FlexGroupe (Verpackungsindustrie)
  • Produktionsleitung – Leiter Qualitätskontrolle – Klocke Verpackungs-GmbH
  • Chemielaborant – Ausbildung Medizinische Hochschule Hannover

1. Wie sind Sie zur NAKO gekommen?
Nach 20 Jahren Verpackungsindustrie und nach meiner Elternzeit hatte ich das Bedürfnis, mich zugunsten nachhaltiger Projekte beruflich engagieren zu wollen. Auf der Suche nach dem passenden, neuen Tätigkeitsfeld bin ich auf die Stellenausschreibung der NAKO Gesundheitsstudie gestoßen.

2. Was hat Sie persönlich davon überzeugt für die NAKO zu arbeiten?
– Gesellschaftliche Relevanz
– Größe der Organisation
– Die sehr heterogene Struktur, die eine besondere Herausforderung für einen Qualitätsmanager darstellt.

3. Welche Fähigkeiten fordert die Arbeit besonders?
Analytisches Denkvermögen, Organisatorisches Talent und Kommunikationsfähigkeiten

4. Was ist für Sie das Besondere an der NAKO?
Die multizentrische Struktur des Forschungsprojekts und die damit verbundenen spannenden Fragestellungen.

5. Wie sieht ein typischer Tag aus?
Viel telefonieren, Prozesse betrachten, analysieren, anpassen und bei Bedarf neu planen.

6. Welche ist Ihre Lieblingsuntersuchung?
3D Herzecho, Ich mag einfach Bilder

7. Ist Ihnen ein Erlebnis im Gedächtnis geblieben, seitdem Sie bei der NAKO tätig sind?
In der NAKO Gesundheitsstudie begeistern mich die Bereitschaft und die Flexibilität der Kolleginnen und Kollegen, was sich täglich zeigt.

8. Was machen Sie, um sich von der Arbeit zu erholen
Ich bin in meiner Freizeit Obstbaumpfleger und engagiere mich ehrenamtlich für den Erhalt von Streuobstwiesen. Darüber hinaus verbringe ich viel Zeit mit meiner Familie, vorzugsweise in der Natur.

Unsere Fragen an Manuela Stendal

1.    Wie sind sie zur NAKO gekommen?
Ich gehöre im Prinzip zu den allersten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der NAKO Gesundheitsstudie. Im Jahr 2009/2010 erhielt ich Informationen über eine geplante, deutschlandweite Studie. Zu diesem Zeitpunkt habe ich an der Charité in der klinischen Forschung als Studienassistentin bzw. Studienkoordinatorin gearbeitet. Ich war – also – bereits für die Wissenschaft tätig und mein größter beruflicher Wunsch war es, künftig weiterhin im Forschungsbereich arbeiten sein zu können. Die in Aussicht gestellte Möglichkeit der NAKO, an so einem umfangreichen Projekt mitarbeiten und am Aufbau eines Studienzentrums beteiligt sein zu können, hat mich zusätzlich begeistert und motiviert. Und so habe ich mich für das NAKO Studienzentrum Berlin Nord beworben.

2. Was hat Sie persönlich davon überzeugt für die NAKO zu arbeiten?
Ganz ehrlich: Als ich angefangen habe, gab es noch nicht das, was wir heute unter NAKO Gesundheitsstudie verstehen. Ich war die allererste Studienassistentin im Studienzentrum Berlin Nord. Es war eine spannende Zeit, wir haben die ersten Pretests durchgeführt. Aber selbst in dieser Anfangszeit stand schon fest, dass die NAKO Gesundheitsstudie ein besonderes Forschungsprojekt sein würde. Vor allem die Aussicht, mit meiner Arbeit etwas für die Gesundheit der Bevölkerung beizutragen, war für meinen Entschluss ausschlaggebend. Dazu stehe ich heute weiterhin.

3. Welche Fähigkeiten fordert die Arbeit besonders?
Für meine tägliche Arbeit sind ein fundiertes Fachwissen, der medizinische Hintergrund und Erfahrung im Studienbereich das A und O. Aber das Wissen allein ist nur „die halbe Miete“ [lächelt], Organisationstalent, Flexibilität, Teamgeist und eine tägliche Portion guter Laune gehören ebenfalls dazu.

4. Was ist für Sie das Besondere an der NAKO?
Für mich: extrem viel! Was mir, zum Beispiel, sehr gut gefällt, ist die gute Vernetzung und der kompetente fachliche Austausch innerhalb des NAKO Netzwerkes.

In jedem Studienzentrum arbeitet man im Team, aber alle Studienzentren zusammen sind zugleich Teil eines größeren Teams, wir sind Teil des Forschungsnetzwerkes namens NAKO Gesundheitsstudie.

5. Wie sieht ein typischer Tag im Studienzentrum aus?
Mein typischer Tag … [Schmunzeln!] Mein Tag startet in der Regel recht früh, meist trifft man mich bereits 6:30 Uhr im Büro an – ich mag diese Morgenstunden. Da kann ich erste anfallende Aufgaben erledigen. Ansonsten gibt es für mich eigentlich keinen typischen Tag, jeder Tag bringt Neues und verläuft meist anders als erwartet. Da sind Flexibilität und Geschick gefragt.

6. Welche ist Ihre Lieblingsuntersuchung?
Ich habe keine wirkliche Lieblingsuntersuchung. Es gibt aber schon einige die ich besonders gern durchführe, wie der Herzultraschall oder die Augenuntersuchung mittels Fundus-Kamera.

7. Ist Ihnen ein Erlebnis in Gedächtnis geblieben, seitdem Sie im Studienzentrum tätig sind?
In der NAKO arbeiten wir mit Menschen für Menschen, so bringt jeder Tag viele Eindrücke und Momente mit sich, die einen sehr berühren. Aber was mich sehr geprägt hat, war die Pionierzeit, als aus der Planung eine für Deutschland einmalige Studie entstanden ist: Eine multizentrische bundesweite Gesundheitsstudie, für die nach denselben Maßstäben, mit denselben Zielen und Verfahren in 18 Studienzentren „unisono“ gearbeitet wird. Ich bin froh und stolz dazu zu gehören.

Kurzvita:

  • Studienzentrumskoordination und leitende Studienassistentin, QS Beauftragte und Trainerin am Zentrum
  • seit 2010 bis heute für die NAKO tätig,
    zuerst an den NAKO Pretests bei der Charité beteiligt, anschließend seit Mai 2011 direkt am MDC am Studienzentrum Berlin-Nord tätig und am Aufbau des Studienzentrums Berlin Nord am MDC mitbeteiligt
  • Studienassistentin klinischen Forschung am KKS Charité und ECRC, Charité Berlin Buch
  • examinierte Krankenschwester, Weiterbildung zur PDL, zertifizierte Studienassistentin
  • verheiratet und Mutter von 3 Söhnen, sportbegeistert

Unsere Fragen an Sabine Gerber

Kurzvita

  • – Teamleitung im NAKO Studienzentrum Mannheim
    – MFA in einer großen kardiologisch/angiologischen Praxis in Mannheim
    – MFA in einer kardiologischen Praxis in Speyer
    – Trainerin B-Lizenz auf selbständiger Basis
    – Verheiratet und Mutter von 2 Kindern

1. Wie sind sie zur NAKO gekommen?
„Ich wollte mich beruflich verändern, ohne die Medizin außer Acht zu lassen.“

2. Was hat Sie persönlich davon überzeugt für die NAKO zu arbeiten?
„Mütterlicherseits sind alle Familienmitglieder an irgendeiner Form des Krebses verstorben. Daher ist es mir ein Anliegen, persönlich einen Beitrag dazu zu leisten, neue Ansätze zur Prävention und Behandlung dieser Krankheit zu finden.
Das Besondere an der NAKO, die Zusammenarbeit und der Austausch mit Kolleginnen in unterschiedlichen Studienzentren deutschlandweit, hat mich darin bestärkt, bei diesem einzigartigen Projekt mitarbeiten zu wollen.

3. Welche Fähigkeiten fordert die Arbeit besonders?
„Eine wichtige Voraussetzung sind die Fachkenntnisse. Ich bin ausgebildete medizinische Fachangestellte und habe jahrelang in einer großen kardiologisch/angiologischen Praxis in Mannheim gearbeitet, wo ich auch viel Erfahrung im Umgang mit Menschen gesammelt habe. Meiner Ansicht nach braucht eine Untersucherin, neben Fachwissen und Erfahrung, auch die Fähigkeit, mit unterschiedlichen Menschen empathisch umgehen zu können.
Darüber hinaus ist speziell in meiner Position als Qualitätsbeauftragte Organisationstalent gefragt und, da kein Tag wie der andere ist, auch Flexibilität.“

4. Wie sieht ein typischer Tag im Studienzentrum aus?
„Einen typischen Tag im Studienzentrum – den gibt es eigentlich nicht.
Morgens bin ich meistens die erste im Studienzentrum in Mannheim und treffe notwendige organisatorische Voraussetzungen für den Untersuchungstag. Als Teamleitung teile ich die Kolleginnen und Kollegen für die verschiedenen Untersuchungen ein. Nach einem Blitzmeeting sind wir dann alle bereit, die Teilnehmer zu empfangen. Im Studienzentrum bin ich zusammen mit einer weiteren Kollegin die „Dienstälteste“, daher häufig auch die Anlaufstelle für die unterschiedlichsten Anliegen von Kollegen und von Teilnehmenden. Meine Arbeit ist sehr anspruchsvoll und verantwortungsvoll. Sie gefällt mir vor allem, weil kein Tag dem anderen gleicht.“

5. Welche ist Ihre Lieblingsuntersuchung?
„Ganz einfach: die Spirometrie-Untersuchung und der Herzultraschall. Ich „komme“ aus einer kardiologisch/angiologischen Praxis und weiß, wie anspruchsvoll beide Untersuchungen sind.
Bei der Spirometrie kommt es außerdem darauf an, die Teilnehmer richtig zu motivieren.“

6. Ist Ihnen ein Erlebnis in Gedächtnis geblieben, seitdem Sie im Studienzentrum tätig sind?
„In der Basisuntersuchung kam ein junger Mann um die 30 als Teilnehmer. Im Gespräch hat sich herausgestellt, dass dieser Teilnehmer multiple Krebserkrankungen und einen ziemlich schweren Verlauf einer Multiplen Sklerose hatte. Dabei war er stets sehr fröhlich, aufgeschlossen und freundlich. Es hat mich sehr beeindruckt, dass ein junger Mensch so schwer krank sein konnte und sich dennoch die Zeit nimmt, zugunsten zukünftiger Generationen bei unserer Studie mitzumachen.“