Statements

„Unternehmer zeigen Einsatz: Wir meinen das nicht nur, wir tun es auch“, Maximilian Görwitz, Geschäftsführer der Horn & Görwitz GmbH & Co.KG

„Wir konnten nicht entscheiden, welche und wie viele Mitarbeiter für die Teilnahme an der NAKO Gesundheitsstudie ausgewählt werden, aber wir unterstützen sehr gerne diese Studie und damit die Allgemeinheit.“, sagt Maximilian Görwitz, Geschäftsführer der Horn & Görwitz GmbH & Co. KG in Berlin.

„Die Freistellung von Mitarbeitern, die vom Einwohnermeldeamt gezogen und zur Teilnahme an der NAKO Gesundheitsstudie eingeladen wurden, ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Hier geht es um Volkskrankheiten, die jeden treffen können. Also kommen die Studienergebnisse letztendlich auch wieder allen unseren Mitarbeitern zu Gute. Hier in Berlin führt die Charité, mit der wir seit langem zusammenarbeiten, am Campus Mitte die Studie durch. Als Unternehmen wissen wir, dass der Erfolg des Unternehmens von den Mitarbeitern abhängig ist. Natürlich auch von den Produkten, jedoch haben wir als Fachhändler darauf nur bedingt Einfluss. Also packen wir das an, was wir können: die Gesundheitsvorsorge.“

Horn & Görwitz – als Familienunternehmen seit 1898 am Markt – ist ein führender Anbieter von Lösungen für Druck- und Dokumentenworkflows im Bereich gewerblicher Endanwender im Großraum Berlin.

„Wir haben nur diese eine Gesundheit und dafür können wir etwas tun“, Julia Brüstl

Julia Brüstl hat für das Jahr 2017 einen längeren Auslandsaufenthalt geplant. „Für über 6 Monate werde ich in Amerika sein,
daher war es mir wichtig, im Vorfeld über meinen Gesundheitszustand Bescheid zu wissen“, erklärt die 24-jährige Augsburgerin.
„Die umfassende Untersuchung war auch mit ein Grund, warum ich an der NAKO Gesundheitsstudie teilnehme“. Die Studentin
sieht in der wiederkehrenden Untersuchung einen persönlichen Ansporn: „Man hat nur diese eine Gesundheit und man
kann etwas dafür tun“.
Darüber hinaus geht es für sie um Nachhaltigkeit. „Die Ergebnisse der NAKO Gesundheitsstudie werden etwas bewirken.
Etwas, wovon meine Kinder oder vielleicht die Nachbarn von nebenan profitieren werden, und ich habe auch dazu beigetragen.“

„Die NAKO Gesundheitsstudie ist cool – ich bin auf jeden Fall wieder dabei“, Oliver Schneider

Als Student der Pharmazie kennt Oliver Schneider klinische Studien. „Als ich den Einladungsbrief von der NAKO Gesundheitsstudie bekam, war ich zuerst überrasch. Ich kannte diese Gesundheitsstudie noch nicht. Doch gleichzeitig war ich auch sehr neugierig: Ich hatte die Möglichkeit, persönlich an einer solche Studie teilzunehmen und sie aus der Perspektive des Teilnehmers zu betrachten“, so der 23-jährige. Der gebürtige Lübecker fand die Untersuchung super: „Im Studienzentrum wurde mir alles gut erklärt und alle waren freundlich“.
„Ich rate allen, die per Zufall vom Einwohnermeldeamt gewählt werden, an der Studie teilzunehmen. Es ist für einen guten Zweck, wie beim Blutspenden“ resümiert Oliver Schneider. „Bei uns im Semester würden viele freiwillig mitmachen wollen, leider dürfen sie nicht“.
Was ihn betrifft, hat er sich schon entschieden: „Ich bin in fünf Jahren auf jeden Fall wieder dabei!“

„Die NAKO Gesundheitsstudie ist eine Investition für die Zukunft!“, Jakob Kehrer

Jakob Kehrer ist ein NAKO Teilnehmer aus Augsburg. „Es ist interessant, dass es so etwas gibt“, meint der 36-jährige. „Wir werden alle von den Ergebnissen dieser großen Studie profitieren, als Grundlage für die bestmögliche medizinische Versorgung.“
Zufällig vom Einwohnermeldeamt gezogen, „hatte ich die Möglichkeit, mich an der Studie aktiv zu beteiligen und dadurch meinen Gesundheitszustand checken zu lassen“. Der Augsburger hat auch an der zusätzlichen einstündigen MRT-Untersuchung (Magnetresonanztomographie) teilgenommen. „Vielleicht lag es auch daran, dass das MRT bei mir gegen Abend stattfand, aber ich wäre fast eingeschlafen – man gewöhnt sich auch an die Geräusche“, bemerkt Jakob Kehrer.
Sein Fazit lautet: „Es hat Spaß gemacht und ich freue mich auf die zweite Untersuchung in ein paar Jahren“.

„Wenn ich mit der Bereitstellung meiner Daten einen kleinen Teil dazu beitragen kann, so mache ich von Herzen gerne“, Silke Janetzek

„Wenn ich mit der Bereitstellung meiner Daten einen kleinen Teil dazu beitragen kann, dass die sogenannten Volkskrankheiten wie Demenz, Alzheimer, Diabetes und Bluthochdruck früher zu erkennen und damit auch besser zu behandeln sind, so mache ich von Herzen gerne bei dieser langfristig angelegten Studie mit.“

„Es ist für uns eine Ehre, die NAKO Gesundheitsstudie zu unterstützen“, Dr. Christa Maar, Vorstand Felix Burda Stiftung

„Krebs ist eine Erkrankung, die viele Menschen und Familien in unserem Land betrifft und für die trotz gewaltiger weltweiter Forschungsanstrengungen bisher keine wirkungsvollen Therapien entwickelt werden konnten. Hier durch eine nationale Kohortenstudie belastbare Erkenntnisse zu gewinnen, welchen Einfluss genetische Disposition und Lebensstilfaktoren wie Alkohol, Rauchen, Ernährung und Bewegungsmangel auf die Entstehung von Tumorerkrankungen haben, wird uns hoffentlich auch zu neuen Erkenntnissen führen, wie sich die Prävention und Früherkennung von Tumorerkrankungen durch Risiko-Stratifizierung und personalisierte Vorsorge verbessern lassen. Die Felix Burda Stiftung misst diesem Thema, für das sie sich im Bereich der Darmkrebsvorsorge seit Jahren mit großen Kampagnen einsetzt, eine erhebliche Bedeutung zu. Es ist deshalb für uns eine Ehre, die NAKO Gesundheitsstudie zu unterstützen.“

Dr. Christa Maar
Vorstand Felix Burda Stiftung

„Magnetic symphony“, Birgit Ladwig – Berlin

Birgit Ladwig: magnetic symphony

the proband must be made aware
not to wear jewels, a watch nor glasses
as she passes
through the examination train,
advised to prepare
and drop down her hair and blouse,
pearl earrings and platinum chain.
in the mirror: lips and cheeks coloured rose

no metallic objects allowed in the body
they´d heat and cause burns
and bleeding from inside
I´m in safe custody
of a young male nurse
and hide
my distress that it is not in my power
to read but must lie still for a whole hour

technical devices attached to wrist and breast.
turned a patient I must rest
still on my back
on a white rack
that is pushed into the plane tunnel.
a voice commanding to close the eye
in the tight funnel,
do not try to pry

I am part of the national cohort,
a comprehensive medical study.
at random invited to participate
I approached the laboratory
housed in the white cement cube
an assistant met me at the gate
kept introductory preliminaries short
before he shoved me into the tube.

assured the magnetic coil
does no damage,
no spoil, no turmoil,
but generates the required corporal image.
I listen and rave
to the radio wave,
a variety of tones
muffled by earphones.

the medical scanner
in an orchestral manner
performs a percussion symphony,
magnetic resonance tomography,
high and low,
fast and slow,
forte piano,
adagio

longitudinal sections of the inner organ:
heart, lung, liver, kidney, brain,
the strong magnetic field
produces scientific yield
without pain
a fissure fracture in the skull pan,
an aneurysm not expected
may be detected

as in an aircraft the stewardess
asked me to draw a deep breath
to hold, and by the next command I expired.
this was boring, repeated
until I grew tired,
but not defeated
by the procedure
I volunteered to endure.

heard blood flowing in my veins
completely oblivious of the drippling rains
in the open university´s campus garden,
my enclosed corpus supervised by the
radiological warden.
how do the inner cavities look?
physical data add to a huge book
that may report on hidden diseases
but not reveal what pleases

my heart, stomach, cerebral function
in lively reality.
it is merely digital photography
taking the pulse of a picture.
on the brain-computer-interface
there is a fine black-white veil of lace
at this mysterious junction:
never ending adventure

the contribution to academic progress,
sixty minutes. I return to dress in the cabin
after the nuclear spin.
have I ever been more naked
than before this objective camera lens?
adhesive electrodes imprints on my bare chest
mark red the pale skin. I have made it:
personal information gathered is immense

though it cannot decipher
what it is that constitutes me
the individual symphony
a work of godly art
only one part of the national cohort
that comprises thousands more of these
creatures, each of them
an extraordinary specimen.

Berlin, 13 April 2015